Komitee für ElementarTeilchenphysik (KET)

Protokoll der KET Telephonkonferenz am 10.10.2005

Teilnehmer:

Anwesend:

T. Behnke, G. Herten, L. Köpke , J. Kühn, P. Mättig, H. Oberlack, T. Müller, G. Quast, R.Voss

Entschuldigt:

F. Eisele, T. Lohse, K.H. Meier, R. Rückl


Tagesordnung:

  1. Vorbereitung der Jahresversammlung
  2. Kontakte mit dem BMBF
  3. Konzepte der Zusammenarbeit Theorie und Experiment in Deutschland zur LHC Physik
  4. Verschiedenes

1. Vorbereitung der Jahresversammlung

Der Vorschlag für eine Tagesordnung wird diskutiert und mit kleinen Änderungen akzeptiert.

Am Freitag Abend sollen drei Themen behandelt werden, für die jeweils kurze Statements vorbereitet werden sollen:

  • Vorbereitung des Strategietreffens, das vom CERN Council organisiert wird
    Kurzbericht R. Heuer über Stand der Vorbereitung
    Ausführungen von G.Herten (vom BMBF bestimmter deutscher Vertreter in der Strategiekommission)
  • Was will die deutsche HEP von DESY?
    Stellungnahmen von N. Wermes und T. Müller
  • Zusammenarbeit von Theorie und Experimenten in D auf dem Gebiet der LHC Physik
    Darstellung von D.Zeppenfeld

2. Berichte über Kontakte mit dem Ministerium

a) Antrittsbesuch im BMBF

P. Mättig berichtet von seinem Antrittsbesuch als KET Vorsitzender bei Frau Vierkorn – Rudolph und Herrn Koepke

Unter anderem wurden folgende Themen diskutiert:

  • Schwerpunktsetzungen der deutschen HEP in den LHC und ILC Experimenten
  • Bedeutung von DESY für die deutsche HEP
  • Wichtigkeit der Verbundforschung
    Um die speziellen Vorteile der Verbundforschung für die berufliche Entwicklung zu unterstreichen, soll eine Broschüre zu Karrieren aus der HEP gemacht werden. Vorschläge für die Gestaltung sollen durch T. Müller und P. Mättig erarbeitet werden.
  • Strategiediskussion: Herr Koepke betont, dass die zu entwickelnde Strategie im Rahmen der ‚European Science Roadmap for Research Infrastructure’ (ESFRI) zu sehen ist.
b) Besuch von Frau Vierkorn - Rudolph am CERN am 20. und 21.9.2005

R. Voss berichtet über den Besuch von Frau Vierkorn - Rudolph am CERN am 20. und 21.9. Neben Besuchen einzelner Projekte und Diskussionen mit Vertretern einzelner Experimente (ALICE, ATLAS, LHC Dipole, GRID, CLIC) fand auch ein Gespräch mit Aymar statt.

Frau Vierkorn-Rudolph traf auch mit den deutschen CERN Staff Mitgliedern und Fellows zusammen. Nach wie vor sind relativ wenige Deutsche am CERN beschäftigt. In diesem Zusammenhang wurde auf das Beispiel des Österreichischen Doktorandenprogramms verwiesen, das die Integration der österreichischen Kollegen am CERN sehr erleichtert. Es soll versucht werden auch mehr deutsche Ingenieure für CERN zu interessieren.

3. Konzepte der Zusammenarbeit Theorie und Experiment in Deutschland zur LHC Physik

J. Kühn berichtet über Überlegungen, die Zusammenarbeit der experimentellen und theoretischen Gruppen in Deutschland zur Physik am LHC zu stärken. Um die Kontakte zu initiieren und zu organisieren sollen in einem ersten Schritt Tagungen veranstaltet werden, auf denen die Kontakte zwischen Theorie und Experiment intensiviert werden können. Als mögliche Foren wurden sowohl eine jährliche ‚große’ Tagung als auch mögliche Treffen zu Spezialthemen diskutiert.

Dieses Thema soll auf der JV diskutiert werden. Mittelfristig soll die Zusammenarbeit über KET durch eine Gruppe von 3 Theoretiker und je einem (jüngeren) Vertreter der drei Experimente ATLAS, CMS und LHCb organisiert werden.

4. Verschiedenes

Es wird darauf hingewiesen, dass der Rücklauf zur ECFA/ACCU und EPOG Wahl besser sein könnte. Die Wahlkreisvertreter werden aufgefordert, noch einmal auf die Wahl hin zu weisen.








Zuletzt bearbeitet: JS, 29. Nov. 2005