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Abbildungen der KET-Studie
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KET und DESY übernehmen keinerlei Verantwortung
Kapitel 2: Das Weltbild der Teilchenphysik
2.1 Materie und Kräfte
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Box 2.1
Die Äquivalenz von Masse und Energie
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2.1.1 Die Materie
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Bild 2.1
Quarks und Leptonen, die Bausteine der Materie, bilden drei
Familien. Die Quarks in jeder Familie tragen drei Unterscheidungsmerkmale,
die man bildlich als "Farben" bezeichnet.
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Bild 2.2
Die Rate der bei LEP nachgewiesenen Z-Bosonen, die die schwache
Wechselwirkung vermitteln, hängt von der Anzahl der Neutrinoarten ab. Auf
diese Weise konnte mit hoher Genauigkeit bestimmt werden, dass es im
Standardmodell drei Familien von Teilchen gibt.
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Box 2.2
Die Heisenberg'sche Unschärferelation, Quantenfluktuationen, virtuelle
Teilchen
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Box 2.3
Symmetrien, Eichinvarianz, Symmetriebrechung
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2.1.2 Die fundamentalen Wechselwirkungen
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Box 2.4
Kräfte, Teilchen, Feynman-Diagramme
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Bild 2.3
Die vier fundamentalen Kräfte, die zwischen Materieteilchen wirken. Die
Materieteilchen sind als Pfeile dargestellt (siehe vorangehende Box). Die
elektromagnetische Kraft wird durch den Austausch von Photonen ( vermittelt
(gelbe Wellenlinie); die schwachen Kräfte durch W+-, W-- und Z- Teilchen
(blaue Wellenlinie); die starke Kraft durch Gluonen g (rote Feder); und die
Gravitationskraft durch Gravitonen G (graue gepunktete Linie).
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Bild 2.4
Die W- und Z-Bosonen wurden 1983 am CERN SppquerS-Collider entdeckt. Das
Bild zeigt die Aufzeichnung einer Proton-Antiproton-Kollision mit dem
UA1-Detektor. In der Vielzahl von Reaktionsprodukten erkennt man zwei sehr
hochenergetische Teilchen (ein Elektron und ein Positron, gepunktete Linien),
die unter großen Winkeln erzeugt wurden und aus dem Zerfall des Z-Bosons stammen.
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Bild 2.5
Die elektromagnetische und die schwache Kraft, die bei der Streuung von
Elektronen an Protonen in HERA wirken, werden bei hohen Energien, d. h. bei
kleinen Abständen, gleich groß. An den sich annähernden Raten von
Streuereignissen wird experimentell sichtbar, dass die beiden Kräfte nur
unterschiedliche Manifestationen einer einheitlichen elektroschwachen Kraft
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Bild 2.6
Am Elektron-Positron-Speicherring PETRA bei DESY wurden die Gluonen,
Träger der starken Wechselwirkung, entdeckt. Bei der Erzeugung eines
Quark-Antiquark-Paars im Stoßprozess wird ein Gluon abgestrahlt. Die drei
Teilchen manifestieren sich im Detektor als drei enge Bündel von Teilchen (Jets).
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Bild 2.7
Die Stärke der starken Wechselwirkung ((s) nimmt mit wachsender Energie
ab. Dieses als "asymptotische Freiheit" bezeichnete Verhalten war eine der
bahnbrechenden Vorhersagen der QCD, der Quantenfeldtheorie der starken
Wechselwirkung.
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2.1.3 Der Higgs-Mechanismus
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Bild 2.8
Aus Präzisionsmessungen verknüpft mit theoretischen Präzisionsanalysen
kann der Bereich, der für die noch unbekannte Masse des Higgs-Teilchens in Frage
kommt, vorausgesagt werden. Er erstreckt sich von der Umgebung des Minimums bis
hin zu Massen, bei denen die abgebildete Kurve etwa den Wert 4 annimmt. Die
direkte Suche nach dem Higgs-Boson durch die LEP-Experimente wurden unterhalb
von 114 GeV nicht fündig (gelber Bereich). Im Rahmen des Standardmodells wird
daher ein leichtes Higgs- Teilchen mit einer Masse in der Nähe der direkten
Ausschlussgrenze von 114 GeV, aber unterhalb von etwa 200 GeV erwartet.
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2.2 Teilchenphysik und Kosmologie
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Bild 2.9
Dichte der Materie (?M) und Dichte der dunklen Energie (?(; "kosmologische
Konstante") im heutigen Universum. Die Messungen fußen auf der Beobachtung von
weit entfernten Supernovae und von Temperaturfluktuationen in der kosmischen
Hintergrundstrahlung. Der Überlappbereich zwischen den blau und gelb
gekennzeichneten Bereichen ist experimentell favorisiert. Nur ein kleiner
Bruchteil der Materie ist physikalisch bekannt. Die Natur der dunklen Energie
ist noch gänzlich unerforscht.
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2.3 Zentrale offene Fragen
2.3.1 Ursprung der Teilchenmassen
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Bild 2.10
Nachweis des Higgs-Teilchens beim Zerfall in zwei Photonen, wie er am LHC
für eine Higgs-Masse von 130 GeV möglich sein wird (Simulation eines geplanten
Experiments)
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Bild 2.11
Wenn die Massen der fundamentalen Teilchen im Higgs-Mechanismus erzeugt
werden, so zerfällt das instabile Higgs-Boson bevorzugt in schwere Teilchen. Die
genauen relativen Raten für Zerfälle in verschiedene Teilchenpaare hängen von der
noch unbekannten Masse des Higgs-Bosons ab. Sie können mit hoher Genauigkeit bei
TESLA experimentell gemessen werden.
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2.3.2 Einheitlicher Ursprung der Kräfte
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Bild 2.12
Die Stärke (Eichkopplungen) von elektroschwacher ((1 und (2) und starker
((s) Kraft ändert sich mit der Energie. Die Kräfte werden bei extrem hohen
Energien - in supersymmetrischen Theorien - schließlich gleich stark und
verschmelzen zu einer einzigen fundamentalen Kraft. Aufgetragen ist die
reziproke Stärke.
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Bild 2.13
Auch die Massen der supersymmetrischen Partnerteilchen von Photon,
W/Z-Bosonen und Gluonen lassen sich aus einem einzigen Wert herleiten, wenn die
Teilchenphysik nahe der Planck-Skala mit der Gravitation zu einer einheitlichen
Universalkraft verbunden ist. Die Überprüfung dieser Idee erfordert die präzise
Bestimmung der Größen M1, M2 und M3, wie sie bei LHC und TESLA möglich sein wird.
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2.3.3 Struktur der Raumzeit
Zuletzt bearbeitet: JS, 26. Jan. 2006
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